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Ersatzteile 24/7 – weitere Branchen profitieren

Eilige Lieferungen vom Hamburger Flughafen aus

Ersatzteilversorgung rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche – diesen Service bietet Militzer & Münch bereits erfolgreich für Airlines und deren Flotten an. Jetzt können auch andere Branchen, die auf schnellstmögliche Ersatzteillieferungen angewiesen sind, von dem Angebot profitieren.

Wenn ein Flugzeug am Boden bleiben muss, weil ein wichtiges Ersatzteil benötigt wird, ist höchste Eile geboten. Für das Hamburger Luftfrachtbüro der M&M air sea cargo GmbH haben solche Notfälle daher oberste Priorität. „Eine flugunfähige Maschine verursacht hohe Kosten“, sagt Dirk Bukowski, Regional Manager North Germany. „Deshalb ist es enorm wichtig, bei einem AOG-Ernstfall möglichst schnell und flexibel zu reagieren.“

Von Mähdrescher bis Windrad

AOG steht für „Aircraft On Ground“ – und für Flugzeug-Ersatzteile ist das 26-köpfige Team bislang hauptsächlich im Einsatz. „Zu unseren Kunden zählen vor allem Airlines in China, Taiwan und Indien“, erklärt Dirk Bukowski. „Den AOG-Service haben wir nun auf andere Branchen ausgeweitet.“ Ob maritime Wirtschaft, Hersteller von Großfahrzeugen wie Mähdreschern und Gabelstaplern oder von Windkraftanlagen und dafür zuständige Werkstätten – viele Unternehmen sind auf eine kurzfristige Lieferung von Ersatzteilen angewiesen und können das Angebot von Militzer & Münch jetzt nutzen.

Durchgehend im Einsatz

Das Besondere: Militzer & Münch sichert seinen Kunden einen zuverlässigen 24/7-Service zu, der komplett unabhängig von der sonstigen Auslastung des Logistikdienstleisters ist. Versand und Lagerbestand steuert die Militzer & Münch Niederlassung in Hamburg über einen Control Tower, der die Schnittstelle zu Kunden und Partnern bildet.

„Unser Team kann direkt auf das eigene Lager zugreifen, das ist in der Branche längst nicht mehr üblich“, sagt Jennifer Bastkowski, Branch Manager Airfreight. „Das Lager ist an unser Büro angebunden und liegt nur wenige hundert Meter vom Cargobereich des Hamburger Flughafens entfernt. Dadurch können wir die eiligen Aufträge innerhalb kürzester Zeit abwickeln. Schon jetzt stößt unser Service bei Schiffsersatzteilen und Herstellern von Nutzfahrzeugen auf großes Interesse.“

Stabil auch in der Pandemie

Parallel zur Erweiterung des Service auf neue Kundengruppen meistert das Hamburger Team aktuell die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Denn obwohl vor allem der weltweite Passagierverkehr stark zurückging, werden derzeit überdurchschnittlich viele Ersatzteile bestellt, die sofort auf den Weg gebracht werden müssen – oft außerhalb der üblichen Dienstzeiten oder an Wochenenden und Feiertagen.

Gleichzeitig ist die Abwicklung der Aufträge nun wesentlich aufwändiger. „In den Zeiten vor der Pandemie haben wir einen erheblichen Anteil unserer Luftfracht in Passagiermaschinen als sogenannte ‚Belly Load‘ transportiert“, erklärt Jennifer Bastkowski. „Durch den eingeschränkten Passagierflugverkehr entfällt dieser Frachtraum weitestgehend, insbesondere auf der Langstrecke nach China.“ Für die zeitkritischen Ersatzteiltransporte stehen derzeit fast ausschließlich Frachtflüge zur Verfügung, die während der Pandemie aber unregelmäßig verkehren. Das macht die Planung komplexer. „Unser Team hat die Herausforderungen mit Bravour gemeistert, die neuen Abläufe sind längst zur Routine geworden“, sagt Dirk Bukowski. „Jetzt freuen wir uns auf neue Aufgaben in neuen Branchen!“

Das Hamburger Luftfrachtbüro der M&M air sea cargo GmbH hat direkten Zugriff auf das eigene Lager. Es ist mit Palettenregalen und einem modernen Warehouse-Management-System ausgestattet und liegt nur wenige hundert Meter vom Cargobereich des Flughafens entfernt – optimal für eilige Aufträge.

Phillipp Umlauf und seine Hamburger Kolleginnen und Kollegen nehmen die Notfall-Aufträge rund um die Uhr an, checken die Flugverbindungen und Raten und stimmen sich mit den Ansprechpartnern im Ausland ab.

Zu den Kunden von Jennifer Bastkowski und ihrem Team gehören viele regional tätige Airlines in China, Taiwan und Indien.

Direkt im Lager klären Jennifer Bastkowski (links) und Michaela Niemann die Sendungsdetails.

Ein letzter Check, dann heben die eiligen Sendungen per Luftfracht ab.