www.mumnet.com

Gefragt: Neue Route nach Baku

Transportvolumen entwickelt sich positiv

Im vergangenen Jahr gestartet, heute bereits etabliert: Die neue Lkw-Route Deutschland – Aserbaidschan von Militzer & Münch wird von den Kunden stark nachgefragt. Jede Woche sind zwei bis drei Sammelgut-Lkw von Eichenzell auf dem über 4.000 Kilometer langen Weg nach Baku unterwegs.

Militzer & Münch organisiert die Transporte in Zusammenarbeit mit Nijat Shabanly, dem M&M Delegierten in Baku, sowie TP Logistik, dem neuen Partner vor Ort. „Im August 2020 starteten die ersten Transporte“, sagt Julian Backenstoß, Niederlassungsleiter von Militzer & Münch in Eichenzell. „Seitdem hat sich das Transportvolumen sehr positiv entwickelt. Unsere Kunden versenden Waren aus allen Bereichen, von Haushaltsgeräten und Elektroartikeln über Pharmazeutika und Chemikalien bis zu Produkten für die Lebensmittelindustrie.“

Für die Route nach Aserbaidschan gibt es zwei Möglichkeiten: über Polen, Weißrussland und Russland oder über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Georgien. Welche Strecke die Transporte nehmen, wird meist anhand der aktuellen Genehmigungsbedingungen und der politischen Situation entschieden. Während sich der Lkw in der EU befindet, kann er zusätzliche Ladung aufnehmen. Erst an der EU-Außengrenze wird der Anhänger oder Auflieger verplombt. Auf Wunsch übernimmt die Zollabteilung von Militzer & Münch in Hof oder Bad Reichenhall das Zollmanagement.

Die Trucks sind insgesamt zehn bis 14 Tage pro Richtung unterwegs. Nach Ankunft in Aserbaidschan werden die Sendungen am Zollterminal Baku entgegengenommen und durch den Empfänger oder seinen Agenten abgefertigt.