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Schnell unterwegs

Militzer & Münch transportiert Drift Racing-Autos von Polen in die USA

Mit hoher Geschwindigkeit schnell um die Kurven zu fahren ist eine Sportart für sich. Beim so genannten „Driften“ nutzt der Fahrer eine Fahrtechnik, bei der er absichtlich übersteuert, sodass die Hinterräder oder sogar alle Reifen die Bodenhaftung verlieren. Dadurch bricht das Heck aus und das Auto driftet mit hoher Geschwindigkeit durch die Kurven. Militzer & Münch hatte die Möglichkeit, diese speziellen Rennwagen aus der Nähe zu betrachten – beim Transport der Autos von Polen in die USA.

Der ungewöhnliche Auftrag kam von einem Kunden, der in einer ganz anderen Branche tätig ist. Für den Hersteller von innovativen Produkten für Dächer und Fassaden hat Militzer & Münch Polen bereits im Frühjahr Dachziegel in die USA transportiert. Sehr zufrieden mit dem Ablauf des Transports, wandte sich der Kunde nun erneut an das polnische Militzer & Münch Team – diesmal jedoch handelte es sich um den Transport von Rennwagen nach Chicago.

Drei Rennwagen – ein Ziel

„Bei einem Geschäftsessen erzählte uns der Unternehmensinhaber von seiner Leidenschaft für Drift Racing“, berichtet Paweł Twardokęs, Deputy C.O.O. bei Militzer & Münch Polen. „Ein solches Rennen stand in den Vereinigten Staaten an. Der Kunde musste also seine drei Rennwagen von Polen in die USA schaffen – und das schnell und sicher.“

Die Fracht: ein kompletter Sattelauflieger, der sowohl eine Garage auf Rädern für die Rennwagen war als auch Wohnraum für die Rennteilnehmer.

Diese spezielle Art von Lkw-Anhänger mitsamt Rennwagen transportierte Militzer & Münch in die USA.

Die untypische Fracht war für das polnische Team eine willkommene Herausforderung – sie bestand insgesamt aus drei Autos.

Ursprünglich populär geworden sind Drift Racings in den 1970er Jahren in Japan.

Der Fahrer, der die Kurven am schnellsten und mit dem schönsten Driftwinkel durchfährt, gewinnt.


Die untypische Fracht war für das polnische Team eine willkommene Herausforderung: ein kompletter Sattelauflieger, der sowohl eine Garage auf Rädern für die Rennwagen und Ersatzteile war als auch Wohnraum für die Rennteilnehmer. Diese spezielle Art von Lkw-Anhänger mitsamt Autos transportierte Militzer & Münch in die USA. Damit alles pünktlich am Ziel ankam, musste Militzer & Münch Polen schnell handeln. Per Ro-Ro-Service schaffte das Team die Fracht von Lublin in Polen zum Hafen von New York und weiter nach Chicago per Lkw.

Eine große Herausforderung war die Vorbereitung der Dokumentation für die Ersatzteile, zu denen Lachgas gehörte. Lachgas gilt als Gefahrgut (IMO 21 22 UN 1950). Beim Transport müssen also spezielle Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

„Wir sind sehr stolz, dass bei diesem außergewöhnlichen Transport alles einwandfrei geklappt hat“, sagt Paweł Szelest, Manager Business Development bei Militzer & Münch Polen. „Es war ein sehr abwechslungsreiches Projekt. Und natürlich hat es uns auch einen kleinen Einblick in die spannende Welt des Drift Racing ermöglicht.“

Drift-Kultur aus Japan in die Welt

Ursprünglich populär geworden sind Drift Racings in den 1970er Jahren in Japan. Mittlerweile werden sie fast überall ausgetragen – unter anderem in Deutschland, Australien und den USA. Bei dem Wettbewerb wird der Fahrer beurteilt in Bezug auf die Geschwindigkeit in den Kurven, den Driftwinkel, die Ideal-Linie und den Unterhaltungswert seiner Performance.